Regisseure

René Sydow und Daniel Hedfeld

  Daniel Hedfeld (*18.06.1979 in Frankfurt am Main) und René Sydow (*10.04.1980 in Radolfzell am Bodensee) lernten sich beim Filmstudium an der WAM Dortmund kennen. Seit 2002 arbeiten sie als Autoren und Regisseure zusammen.

Nach zahlreichen prämierten Kurzfilmarbeiten drehten sie 2005 mit UNTER WÖLFEN ihren Abschluß lm und gleichzeitig ihren ersten langen Spielfilm. Der Film wurde im gesamten deutschsprachigen Raum auf DVD veröffentlicht.

Es folgten Zusammenarbeiten mit dem Goethe-Institut und dem Folkwang-Museum Essen, bis sie 2007 ihren zweiten Spiel lm LAMENTO präsentierten, der seine Uraufführung auf dem Int. Filmfestival Emden-Norderney hatte. Der Film wurde dort zum NDR-Nachwuchspreis nominiert. LAMENTO wurde ebenfalls zum 1. Hachenburger Filmfest (Nominierung zum „Besten Nachwuchs lm“) und dem Int. Film Festival Newport, Rhode Island (Nominierung „Best Film“) eingeladen.

Im Rahmen von Ruhr 2010 drehten Hedfeld & Sydow ihren dritten Spielfilm DAS GEHEIME ZIMMER.
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2006 Unter Wölfen
(Regie, Buch, Schnitt, Musik)
2007 Lamento
(Regie, Buch, Schnitt, Musik)
2010 Das Geheime Zimmer
(Regie, Buch, Schnitt, Musik)
   
   
   
   
   
   
   
   

Franziska Stünkel

  Franziska Stünkel studierte Regie und Drehbuch an der Fachhochschule Hannover. Im Anschluss an ihr Diplom wurde sie zur Meisterschülerin ernannt. Schon während ihres Studiums erhielt sie mehrere Stipendien, darunter auch das zweijährige vgf-Nachwuchsstipendium des Bayerischen Filmzentrums in München. Das Land Niedersachsen zeichnete sie mit dem Förderstipendium Film aus. Außerdem wurde sie für das einjährige Weiterbildungsprogramm „Talents 2003“ ausgewählt, doziert von dem dänischen Drehbuchautoren Mogans Rukov („Das Fest“). Als Teilnehmerin des „Berlinale Talent Campus“ wurde sie von weiteren international tätigen Dozenten unterrichtet.

Die Kinokurzspielfilme von Franziska Stünkel liefen in 19 Ländern auf Internationalen Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Best New Director Award“ in New York. Im Rahmen der „Next Generation 2001“ wurde ihr Kurzspiel lm „Wünsch Dir Was“ während der Internationalen Filmfestspiele in Cannes vorgestellt.

„Vineta“ ist der erste abendfüllende Kinospielfilm von Franziska Stünkel. Der Film feierte auf dem Filmfest München 2006 seine Premiere. Es folgten Einladungen zu namhaften Internationalen Filmfestivals unter anderem nach Shanghai und New York.

Franziska Stünkel erhielt für ihre Leistungen als Regisseurin den „Otto-Sprenger-Preis“. Für das Drehbuch zu „Vineta“ wurde sie für den „Förderpreis Deutscher Film“ und den „Prix Genève Europe – Bestes Europäisches Drehbuch“ nominiert. „Vineta“ lief im Jahr 2008 in den deutschen Kinos.

1998 gründete Franziska Stünkel die Firma Cita Film und ist seitdem auch als Filmproduzentin tätig. Sie produzierte ihre Kurzspielfilme und koproduzierte „Vineta“. Ferner arbeitet Franziska Stünkel im Bereich der Fotokunst. 2009 erhielt sie hierfür den Audi-Art-Award.
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2008 Vineta Kinospielfilm
(Regie, Buch, Koproduktion)
2003 It’s a small world and things like this Kurzspiefilm
(Regie, Buch, Produktion, Schnitt)
2001 Wünsch dir was Kurzspiefilm
(Regie, Buch, Produktion, Schnitt)
2000 BonBon Kurzspiefilm
(Regie, Buch, Produktion, Schnitt)
1999 I‘m here Kurzspiefilm
(Regie, Buch, Produktion, Schnitt)
   
   
   
   
   
   

Jeanette Wagner

  Jeanette Wagner wurde 1968 in Heidelberg geboren, studierte in Berlin Medienberatung, danach Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, liebeskind ist ihr Abschlussfilm.  liebeskind lief auf zahlreichen Festivals, u.a. als einziger deutscher Wettbewerbsbeitrag auf dem Slamdance Festival. Anna Fischer erhielt für ihre Rolle den Preis für die beste Nachwuchsschauspielerin auf dem Filmfest Max-Ophuels-Preis Saarbrücken, wurde für den ‚New Faces Award 2006’ nominiert und gewann den Fernsehpreis für die beste Nachwuchsschauspielerin 2007.

Schon während ihrer Ausbildung an der dffb arbeitete Jeanette Wagner als Assistenin von Dieter Wardetzky (Dozent für Techniken und Methoden des Filmschauspiels)  an diversen Schauspiel- und Filmhochschulen.  Seit 2006  besucht sie Kurse bei Susan Batson, Larry Moss und Mike Bernardin. Ihre eigene Lehrtätigkeit basiert auf der Arbeit von Susan Batson.

Seit 2005 unterrichtet sie u.a. an der Filmakademie Ludwigsburg, Berliner Schule für Schauspiel Berlin, an der HFF München und der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin.

Für ihren zweiten Spielfilm Hinter den Gedanken (AT) erhielt sie 2007 Drehbuchförderung von der MFG -Baden Württemberg. Im Herbst 2009 fanden die Dreharbeiten statt. Der Film wird voraussichtlich im Juli 2010 fertig gestellt sein.


FESTIVALS UND PREISE

2005
Festival des deutschen Films (Ludwigshafen)

2005
Seville Film Festival

2006
Max-Ophuels-Preis Saarbrücken *Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin an Anna Fischer für ihre Rolle als Alma

2006
Slamdance Festival *einziger deutscher Spielfilmwettbewerbsbeitrag

2006
RIHL Poitiers

2006
Achtung Berlin Filmfest *Nominierung von Anna Fischer für den ‘New faces award 2006’
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2004 Liebeskind
(Spielfilm, Regie und Buch)
   
Kurzfilme  
2000 Wanted: Man
(17 Minuten, 16mm)
1997 Du bist mir
(15 Minuten, 16mm)
1996 Adieu mein Engel
(15 Minuten, 16mm)
1994 Entre deux mers
(15 Minuten, 16mm)
1992 Der schöne Gleichgültige
(20 Minuten, Video)
   
   
   

Maren-Kea Freese

  Maren-Kea Freese wurde 1960 in Hannover geboren, wuchs in Köln auf, studierte an der FU Berlin Theater-Film- und Fernsehwissenschaft, Publizistik, Germanistik (M.A.) und begann parallel Kurzfilme (Spiel - und Dokumentation) auf Super-8 und Video zu drehen. Zudem arbeitete sie als Regieassistentin am Stadttheater Aachen, bei George Tabori, Rosa v. Praunheim und als Script und Redaktionsassistentin bei Kino und TV.

1990 begann sie ein Studium an der Deutsche Film-und Fernsehakademie Berlin (dffb) und schloß es mit dem abenfüllenden Spielfilm „ZOE“, Regie/ Buch ab. Zoe lief auf internationalen Festivals: Berlinale 2000 (Forum des jungen Films), Moskau, Göteborg, Lodz, London, Paris, Glasgow, Belgrad, auf dem Münchner Filmfest 99 gewann sie den Regie-förderpreis der Hypo-Vereinsbank für den deutschen Film.

Seit 1999 arbeitet Maren-Kea Freese als freie Regisseurin/ Autorin bei Film, Theater und Radio und leitet seit 2002 Film-Workshops im In- und Ausland.

„WAS ICH VON IHR WEISS“ ist Maren-Kea Freeses zweiter Spiel? lm. Er lief auf internationalen Festivals, u.a. in München, Göteborg, Braunschweig, Oldenburg, Biberach.
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2006 Was ich von ihr weiss
(Buch mit Thomas Jonigk)
1999 ZOE
(Spielfilm - Buch und Regie)
1996 Kojotenweg 13
(Kurzspielfilm)
1995 Sprung ins Leere
(Kurzspielfilm)
1992 Zoe
(Kurzspielfilm)
1991 Ratatouille
(Kurzspielfilm)
1988 Der Mensch ist seines Lebens froh - nicht nur als Embryo
(Kurzspielfilm - Buch, Regie, Kamera, Schnitt)
1986 Kein Zaubern ohne Spaß
(Dokumentation mit Silvia Steindl)
1984 So sieht’s aus
(experimentelle Dokumentation - Buch, Regie, Kamera, Schnitt)
1985 Blauer Montag
(Kurzspielfilm mit Monika Schuck)
1982 Die Innenmauer
(Kurzspielfilm mit Volker Heimsathund Mathias Jaeckel)

Monika Anna Wojtyllo

  Geboren am 29.10.1977 in Breslau, Polen. Da ihre Eltern ein kleines Theater betreiben
und oft auf Tournee sind, steht Monika mit 3 Jahren das erste Mal mit auf der Bühne. 1983 verlässt die Familie aus politischen Gründen das Land.

Monika Anna Wojtyllo erhält als fünftes Kind in Deutschland eigenständiges politisches Asyl. Mit 14 macht sie ihr erstes Praktikum beim NDR. Erste Rollen als TV-Schauspielerin folgen. Nach dem Abitur zahlreiche Tätigkeiten bei Film und Fernsehen in den Bereichen Schnitt, Licht, Aufnahmeleitung, Produktion und Regie sowie Arbeit an eigenen Kurzfilmprojekten.

Anschließend Arbeit als Moderatorin und Redakteurin bei mehreren Internetfernsehsendern wo Sie u.a. eine Kinosendung gestaltet, für die Portalkonzeption sowie für die redaktionelle Betreuung der Kino-Channel verantwortlich ist. Zwischendurch arbeitet sie als Schauspielerin u.a. in den Serien „Tatort“, „Doppelter Einsatz“, „Die Rettungsflieger“, „Großstadtrevier“, „Im Angesicht des Verbrechens“ sowie dem Kinofilm „Résiste- Aufstand der Praktikanten“.

Im März 2008 beendete Monika Anna Wojtyllo ihr Studium der Filmregie an der HFF
Konrad Wolf in Babelsberg mit „Polska Love Serenade“, der zugleich ihr Spielfilmdebüt ist. Der Diplomfilm lief erfolgreich auf zahlreichen nationalen und internationalen Filmfestivals und wurde 2008 u.a für den Max Ophüls Preis nominiert. 
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2008 Die kleine dicke Meernixe
(Trailer, Co-Regie mit Axel Ranisch)
2008 Polska Love Serenade
(Spielfilm, Regie und Story)
2007 Hog Heaven – Reloaded
(Kurzspielfilm, Buch und Regie)
2006 Hog Heaven
(Kurzspielfilm, Buch und Regie)
2004 Kuckuck
(Kurzspielfilm, Buch und Regie)
2003 Sticken und Ficken
(Dokumentarfilm, Buch und Regie)
2003 Chymische Hochzeit
(Kurzspielfilm, Buch und Regie)
2002 Danger Zone
(Dokumentarfilm, Buch, Regie und Kamera)
2002 Ich bin doch nicht blind
(Kurzspielfilm, Buch und Regie)
2001 23 PS
(Spielfim, Buch und Regie)
   

Dietrich Brüggemann

  Dietrich Brüggemann wurde 1976 in München geboren und wuchs in Deutschland und Südafrika auf. Zwischen 1997 und 2000 sammelte er erste Erfahrungen beim Film. Von 2000 bis 2006 studierte er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.

Seine ersten Regiearbeiten sind erfolgreich, so läuft sein Kurzfilm „Warum läuft Herr V. Amok?“ auf zahlreichen Festivals sowie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2003 im Panorama.

Neben dem Studium ist Dietrich Brüggemann als Regieassistent und Regisseur bei zahlreichen Musikvideos tätig. Sein Abschlussfilm an der HFF Babelsberg, NEUN SZENEN, ist gleichzeitig sein Spielfilmdebüt. Nebenher begleitet er zuweilen Stummfilme am Klavier und schreibt für die Filmzeitschrift Schnitt. Im Frühjahr 2009 beginnen die Dreharbeiten zu „Renn, wenn du kannst“, seinem zweiten Spielfilm. 


Auszeichnungen / Festivalbeiträge:
2007 „Neun Szenen“
– Gewinner des „Studio Hamburg Nachwuchspreis“ in der Kategorie Bestes Drehbuch

2006 „Neun Szenen“
– Gewinner des Publikumspreises beim „Festival des deutschen Films“ Ludwigshafen
– Nominierung für den First Steps Award in der Kategorie Abendfüllende Spielfilme – new berlin film award in der Kategorie Bester Spielfilm 2004 „Mehr Licht“
– Nominierung für den Max-Ophüls-Preis in der Kategorie Bester Kurzfilm
FILMOGRAFIE (Auswahl)
2009 Renn, wenn du kannst
(Regie) in Produktion
2008 12 Meter ohne Kopf
(Darsteller)
2008 Kookaburra - Der Comedy Club
(TV-Serie, Regie bei 2 Staffeln)
2006 Neun Szenen
(Spielfilm, Regie)
2005 Three Days in Poland
(Dokumentarfilm, Regie)
2003 Anna, Clara und ich
(Dokumentarfilm, Regie)
2003 Warum läuft Herr V. Amok?
(Kurzfilm, Regie)
2003 Mehr Licht
(Kurzfilm, Regie)
2000 Fast Forward
(Kurzfilm, Regie)
1999 Nicolas Nachhilfe
(Kurzfilm, Regie)